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Was ist das Besondere an einer Spielleitplanung?

Zwei Elemente unter­schei­det die Spiel­leit­pla­nung maßgeb­lich von bestehen­den Instru­men­ten für kinder- und jugend­freund­li­che Planung:

  • Verbind­lich­keit für Planung und Umset­zung sicher­stel­len
  • Kinder und Jugend­li­che als Exper­ten ihrer eige­nen Lebens­welt begrei­fen

 

Verbindlichkeit für Planung und Umsetzung sicherstellen

Ziel der Spiel­leit­pla­nung ist die konse­quente Zusam­men­ar­beit von poli­ti­schen Entschei­dungs­trä­gern, Planern sowie den Akteu­ren der Kinder- und Jugend­ar­beit, um quali­fi­ziert und struk­tu­riert zur Entste­hung von geeig­ne­ten Spiel­räu­men beizu­tra­gen.
Zentral ist hier die Verbind­lich­keit der Spiel­leit­pla­nung sicher­zu­stel­len, in dem das Verfah­ren selbst wie auch der entwi­ckelte Spiel­leit­plan vom der Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung beschlos­sen wird. Die kommu­nale Vertre­tung bindet sich und ihre Verwal­tung damit selbst an das Ziel einer kinder- und jugend­freund­li­chen Stadt­ent­wick­lung und den konkre­ten Weg dort­hin.

 

Kinder und Jugendliche als Experten ihrer eigenen Lebenswelt begreifen

Haupt­ziel der Spiel­leit­pla­nung ist, dass die Bedürf­nisse und Inter­es­sen von Kindern und Jugend­li­chen in der räum­li­chen Planung berück­sich­tigt werden.
Was ihre Bedürf­nisse und Inter­es­sen tatsäch­lich sind können jedoch nicht Poli­ti­ker und Planer, sondern die Kinder und Jugend­li­chen selbst am besten beur­tei­len.
Daher stellt die konse­quente Betei­li­gung von Jungen und Mädchen bei allen wich­ti­gen Planungs-, Umset­zungs- und Entschei­dungs­schrit­ten einen weite­ren wesent­li­chen Kern­be­stand­teil dar. Insbe­son­dere in dem sie die Situa­tion ihres Wohn­um­fel­des selbst bewer­ten und eigene Empfeh­lun­gen entwi­ckeln quali­fi­zie­ren sie die kommu­nale Planung maßgeb­lich. Dies ist ein fester Bestand­teil des Spiel­leit­pla­nungs-Verfah­rens.
Gerade dadurch erhal­ten Kinder nicht nur die nötige Wert­schät­zung als Exper­ten für ihre eigene Situa­tion, sondern es kann darüber hinaus auch ihrem Recht auf Mitbe­stim­mung und Mitge­stal­tung Ausdruck verlie­hen werden.

 

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