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Bearbeitung

Spiel­leit­pla­nung hat einen zentralen inhalt­li­chen Bestandt­teil: Die Erhe­bung der räum­li­chen Situa­tion und der Bedürf­nisse von Kindern und Jugend­li­chen in einem konkreten Quar­tier. Mit einem Mix aus verschie­denen Instru­menten und alter­ge­rechten Methoden der Betei­li­gung werden verschie­dene Zugänge zum Stadt­teil geöffnet. Sie bilden den Staus Quo der Kinder- und Jugenfreund­lich­keit ab und ermög­li­chen als darauf­fol­gende Schritte die Bewer­tung und die Hand­lungs­ent­wick­lung für einen kinder- und jugend­freund­li­chen Stadtteil.

Die Situa­ti­ons­er­he­bung der Kinder- und Jugend­freund­lich­keit ist der aufwän­digste Bear­bei­tungs­teil einer Spiel­leit­pla­nung. Sie erfor­dert hohen zeit­li­chen und perso­nellen Aufwand. Doch nur durch sie kann eine Grund­lage für eine kinder- und jugend­ge­rechte Weiter­ent­wick­lung des Quar­tiers geschaffen werden.

Bestandserhebung - Grundlagen

Um die Stadt im Sinne von Kindern und Jugend­li­chen zu gestalten, muss zuerst die gegen­wär­tige Situa­tion erfasst werden. Dies geschieht durch eine Bestands­er­he­bung und eine nach­fol­gende Analyse. »

Bestandsaufnahme I: Planerische Erhebung & Interviews

Ausgangs­basis der Spiel­leit­pla­nung ist die fach­liche Situa­ti­ons­er­he­bung des Gebiets durch Plane­rinnen und Planer sowie das Wissen der lokalen Fach­ex­perten. Es liefert wich­tige Hinter­grund­in­for­ma­tionen über Möglich­keiten und Einschrän­kungen für ein kinder- und jugend­freund­li­cheres Lebens­um­feld. »

Bestandsaufnahme II: Befragung von Kindern und Jugendlichen

Viele Vorzüge und Probleme können Kinder und Jugend­liche direkt benennen. Hierfür wurde ein Frage­bogen entwi­ckelt und an vier Schulen und vier Frei­zeit­ein­rich­tungen im Gebiet einge­setzt. »

Bestandsaufnahme III: Fotostreifzüge als Beteiligungsmethode

Ganz­tä­gige Foto­streif­züge waren die zweite wich­tige Methode der Spiel­leit­pla­nung für die Bestands­er­he­bung mit Kindern und Jugend­li­chen. In kleinen Gruppen mit jeweils drei bis sechs Kindern oder Jugend­li­chen, äußerten sie direkt vor Ort ihre Eindrücke von Stadt­räumen, aber auch von geheimen Pfaden oder versteckten Spiel­orten. Die Begleiter durften damit unmit­telbar an deren Lebens­welt im Quar­tier teil­haben. »