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Spielleitplanung

Kinder­freund­lich­keit“ ist ein Schlag­wort, das gerne benutzt wird.
Wer hat schon etwas gegen Kinder­freund­lich­keit? Mit dem Begriff führt jeder Bürger­meister seine Gemeinde aus dem dunklen Tal des demo­gra­phi­schen Wandels. Zukunfts­fä­hig­keit inklusive.

Aber was heißt das - beispiels­weise für die Stadt­ent­wick­lung? Für den tatsäch­li­chen Lebens-Raum von Kindern und Jugend­li­chen? Wie kann eine Gemeinde wirk­lich kinder­freund­lich in der räum­li­chen Planung handeln? Das Instru­ment der Spiel­leit­pla­nung kann hier einen Weg aufzeigen.

Was ist die Spielleitplanung?

Die Spiel­leit­pla­nung ist ein 1999 durch das Land Rheinland-Pfalz entwi­ckeltes, kommu­nales Planungs­in­stru­ment.
Es handelt sich dabei um eine nach­hal­tige und umwelt­ge­rechte Entwick­lungs­pla­nung für Städte und Gemeinden, die einen beson­deren Fokus auf die Bedürf­nisse von Kindern und Jugend­li­chen legt und soll zur Erhal­tung und Verbes­se­rung des Lebens- und Wohn­um­feldes von jungen Menschen beitragen. »

Warum eine Spielleitplanung?

Mit zuneh­mender Bebau­ungs­dichte gibt es immer weniger Frei­raum für Kinder und Jugend­liche, um sich ihre Umge­bung spie­le­risch anzu­eignen. Die Frei­zeit­ak­ti­vi­täten redu­zieren sich mitt­ler­weile häufig auf ihr häus­li­ches Umfeld oder auf einge­schränkte und vorstruk­tu­rierte Räume. Spielen im Freien oder das Aneignen von Natur ist beson­ders in Städten für Kinder und Jugend­liche in den seltensten Fällen noch möglich. »

Was ist das Besondere an einer Spielleitplanung?

Zwei Elemente unter­scheidet die Spiel­leit­pla­nung maßgeb­lich von beste­henden Instru­menten für kinder- und jugend­freund­liche Planung:

  • Verbind­lich­keit für Planung und Umset­zung sicherstellen
  • Kinder und Jugend­liche als Experten ihrer eigenen Lebens­welt begreifen »

Wie stellt man einen Spielleitplan auf?

Am Beginn des Verfah­rens stehen die Aufstel­lung grund­sätz­li­cher Quali­täts­ziele für die kinder- und jugend­freund­liche Entwick­lung der Gemeinde und die metho­di­schen und plane­ri­sche Vorüber­le­gungen für das Verfahren und das Gebiet. »